Beckenbodentraining für Frauen

Bei jungen Frauen sind Beckenbodenmuskeln und Bindegewebe stark und elastisch. Nach Geburten, Wechseljahren (Hormonelle Umstellung), Übergewicht, länger andauernder schwerer Arbeit, chronischem Husten, falschem Alltagsverhalten, oder auch anatomischen Besonderheiten, kann es zu einer Beckenbodenschwäche kommen. 
Der Beckenboden kann seine Aufgaben nicht mehr richtig wahrnehmen, und es kann zu verschiedenen Problemen kommen wie Inkontinenz , Senkungsbeschwerden, Blasenprobleme, Darmprobleme, Rückenschmerzen, Schmerzen im Beckenbereich, Schmerzen im Intimbereich, und dadurch auch seelische Auswirkungen.


Indikationen:

- Inkontinenz (unfreiwilliger Harnverlust)
- Organsenkungen
- Zystozele
- Rektozele
- Heftiger/ schmerzhafter Harndrang
- Vor und nach gynäkologischen Operationen
- Nach der Geburt: Dysbalance der Muskulatur, Haltungsschwäche
- Nach, oder in den Wechseljahren 


Inkontinenz :

Die Häufigkeit von Inkontinenz (ungewollter Verlust von Urin, Stuhl oder Wind), steigt mit zunehmendem Alter an. Die Harninkontinenz ist die häufigste Form. Bereits viele der 30 bis 40 jährigen Frauen leiden darunter. In der Altersgruppe der 40 bis 50 jährigen Frauen sind es schon 25%, bei älteren Frauen steigt die Häufigkeit auf 50 % an. Die Beschwerden reichen von sporadischem, noch wenig störendem Urinverlust (z.B. beim Husten, Nießen, oder beim Sport), bis hin zur Einschränkung sozialer Aktivitäten. Mit Beckenbodentraining können bei Harn- Wind- und Stuhlinkontinenz sehr gute Erfolge erreicht werden. Voraussetzung ist die aktive Mitarbeit der betroffenen Frau.


Senkungsbeschwerden:

Auch Befunde mit Tiefertreten von Gebärmutter, Blase oder Darm sind sehr häufig. Etwa jede zweiten Frau im Alter um die Menopause leidet an einem Senkungsbefund  am Scheideneingang. Aber auch junge Frauen kennen die Senkung aus eigener Erfahrung. Je nach Ausprägung wird von einer Darm-, Blasen-, Scheidenwand-, oder Gebärmuttersenkung gesprochen. Sie entsteht über Jahre hinweg infolge von Muskelschwäche und Fehlbelastungen, schwere Geburten, Hormonmangel, genetischer Veranlagung. 


Dranginkontinenz:

Eine überaktive Blase und Dranginkontinenz sind in erster Linie Probleme der Blase. Beides hängt jedoch meist mit einem schwachen Beckenboden zusammen. Die Blase lässt sich über einen stabilen Beckenboden gut beruhigen.
Und ein starker Beckenboden gibt Sicherheit, wenn die Blase sich im falschen Moment zu entleeren droht. Aber auch Stress und Anspannung tragen oft zu einer überaktiven Blase bei. Hier helfen Techniken aus dem Yoga wie Entspannung und Meditation, sowie ein gesundes Stressmanagement für den Alltag zu erlernen.
Wichtig ist, dass eine überaktive Blase oder Dranginkontinenz ärztlich abgeklärt wird, um andere Ursachen wie z.B. Blasensteinleiden, Blasenentzündung, oder Blasensenkung ausschließen zu können.                                                                      


Für was, ein guter Beckenboden?

- Kontinenz
- Aufrechte Haltung
- Kraft für Belastungen
- Entlastung für Gelenke 
- Stabilität der Wirbelsäule 
- schützt vor Organsenkung 
- bessere Durchblutung und Versorgung der Organe 
- vorbereitendes Training vor geplanten Unterleibs OP's 
- eine erfüllte Sexualität und damit persönliches Wohlbefinden



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Das gezielte Ansteuern und Aktivieren der Beckenbodenmuskulatur wird zuvor im Rahmen einer Serie Physiotherapie im Einzel erlernt, und bildet die Voraussetzung für die Teilnahme an der Gruppe.



 

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