Über meine Praxis

Physiotherapie die den ganzen Menschen sieht

 

Mein Wunsch den Menschen im Gesamten zu sehen und auch zu behandeln, trat im Laufe der Jahre, immer mehr in den Vordergrund. Ich hoffe es gelingt mir, meinen Patienten die Gründe für diese Ganzheitlichkeit ausreichend nahezubringen, und sie dadurch auch in ihrer Mitarbeit zu motivieren (Heimtraining, regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, Stressreduktion).

Gesundheit, Kraft, Beweglichkeit und ein gesunder Geist gehören zusammen. Es ist wichtig im eigenen täglichen Leben, Neuerungen gegenüber offen zu bleiben, und Schritt für Schritt neue Werte und Schwerpunkte zu integrieren.

Viele innere (psychische, mentale) Faktoren sind zusätzlich oft Grundlage von Krankheitsbildern, chronischen Schmerzen, Gebrechen, oder psychosomatischen Erscheinungen.

Die Themen Achtsamkeit und Stressmanagement sind zudem wichtige Pfeiler in unserer modernen, schnelllebigen Zeit.

Ich möchte sie dabei begleiten, ein ganzheitliches Verständnis für sich selbst zu entwickeln. Denn echte Heilung beginnt dort, wo wir Verbindung zu uns selbst aufnehmen.

Sich selbst als Ganzes zu sehen - das ist ein wertvoller Prozess, den sie sich selbst schenken können.

Oder auch anderen: In meiner Praxis erhalten sie Gutscheine für verschiedene Behandlungsmethoden, ganzheitlich ergänzende Therapieangebote, und Yoga - eine achtsame Geschenkidee für Menschen, denen sie etwas Gutes tun möchten.

 

 

Stressmanagement 
und seine Bedeutung

 

Der Begriff Stress hat viele Facetten. Er entsteht durch die Aktivität des Sympathikus, einem Teil unseres Nervensystems, der in Situationen von Angst, Flucht oder Kampf aktiv wird. In solchen Momenten schützt uns Stress vor realen  Gefahren und  ist nicht gesundheitsschädlich. 

Leider begegnen wir in unserem überfüllten Alltag oft einer anderen Form von Stress: Einer dauerhaften Belastung die unser Wohlbefinden stark mindert. Chronischer Stress kann zu schlechter Stimmung, Energielosigkeit, Erschöpfung, Ängsten und einer Schwächung des Immunsystems führen. Damit schafft er einen fruchtbaren Boden für zahlreiche Erkrankungen. Studien zeigen, dass etwa 80% aller Krankheiten in der westlichen Welt, stressbedingt oder stressbegünstigt sind. 

Stress wirkt auf unseren Körper in vielerlei Hinsicht: Blutgefäße verengen sich, Blut verklumpt, Entzündungswerte steigen -  alles Faktoren die langfristig unsere Gesundheit gefährden.

 

 

 

 

 

 

Tipps für weniger Stress und für mehr Lebensqualität: Ausreichend Schlaf, Pausen im Alltag und ein Ruhetag pro Woche, Vermeidung von Kaffee (begünstigt innere Unruhe), regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, positive zwischenmenschliche Beziehungen. So einfach dies klingt, fällt die Umsetzung vielen schwer. Oft fehlt das Bewusstsein darüber, welche Folgen chronischer Stress für Körper und Psyche hat. 

Das größte Problem: Viele nehmen ihren Stress gar nicht mehr bewusst wahr. Das ständige Hetzen und die innere Anspannung fühlen sich ,,normal" an.

Wir lernen im Laufe des Lebens - meist schon sehr früh - wie Stress geht, lernen jedoch nicht, wie wir unsere chronische Übererregung wieder in den Griff bekommen. Lernen nicht, wie wir ins Selbstfürsorgesystem wechseln können. Stress kann zur Spirale werden, die sich im Nervensystem festsetzt, und automatisierte Reaktionsmuster erzeugt. Wir fragen uns dann: Warum fühlen  wir uns gehetzt, obwohl kein Zeitdruck besteht? Warum sind wir gereizt, obwohl objektiv alles in Ordnung scheint? 

Ohne bewusstes Stressmanagement versetzt dieses tägliche emotionale Chaos, unseren Geist in einen ständigen Ausnahmezustand.

Emotionen wie Wut, Ärger, Stress und Sorgen bleiben nicht einfach im Hintergrund. Jeder emotionale Ausbruch sendet eine Welle der Anspannung durch unser Nervensystem und damit durch den gesamten Körper. 

Schlafprobleme, Herzrasen, verspannte Muskeln oder flache Atmung, sind Symptome  eines Geistes, der keine Ruhe findet.

Unsere Zellen, Organe und Hormone, sie alle sind auf die Frequenz unseres emotionalen Zustandes abgestimmt. Wenn Stresszustände zur Normalität werden, produziert unser Körper zu viel Cortisol - ein Hormon, das Kollagen zerstört, Muskeln abbaut, das Herz schwächt, und das Immunsystem durcheinander bringt.

Lernen wir, innerlich zur Ruhe zu kommen! Durch Achtsamkeit, durch Momente und Phasen der Stille, und den Fokus auf das Wesentliche, beginnt der Körper sich selbst zu heilen. Der erste Schritt auf diesem Weg ist, in einer lauten Welt bewusst Stille zu finden.

Wenn wir ins Fürsorgesystem kommen, wenn wir lernen unsere inneren Umstände wieder bewusst wahrzunehmen, kann der Körper enorme Heilungskräfte entfalten. Je angespannter wir sind, umso mehr verlieren wir uns, und in Folge auch unsere Gesundheit.

 

Bewegung 
und ihre Bedeutung

 

Für die Gesundheit des Menschen ist die regelmäßige Bewegung essentiell: Bewegung in Form von Ausdauertraining wie Radeln, Schwimmen, Walken, langen Spaziergängen oder (Berg)wandern. 

Bewegung in Form von Krafttraining um die Muskulatur zu erhalten und zu verbessern - durch gezielte Übungen und unterschiedliche Sportarten. 

Bewegung zum Erhalt der Mobilität aller Gelenke, und der Flexibilität des gesamten Körpers - durch Dehnungsübungen und ergänzende Trainingsformen.

Regelmäßige Bewegung trainiert das Herz-Kreislaufsystem, und stärkt das Immunsystem. Das Risiko für chronische Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Herz - oder Gefäßkrankheiten sinkt deutlich. 

Unser Körper - unser Skelett - ist im Wesentlichen noch derselbe wie vor Tausenden von Jahren. Damals waren Menschen täglich viele Stunden in Bewegung, und trainierten ihre Körper auf der Suche nach Nahrung und beim Jagen. Sie wanderten, liefen, kletterten, zogen oder schoben Lasten. 

Vergleicht man die damalige Lebensweise mit der heutigen Zivilisation, wird schnell sichtbar wie unnatürlich und bewegungsarm wir mittlerweile leben. 

Doch unser Körper braucht -  damals wie heute - regelmäßige und vielseitige Bewegung um gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden. 

Unsere Wirbelsäule und jedes einzelne Gelenk brauchen einen kräftigen muskulären Mantel, ein stabiles  ,,Korsett", das sie fest umschließt und dadurch stützt. Nur so lassen sich Instabilitäten, übermäßiger  Druck auf Gelenksknorpel oder Bandscheiben  und damit vorzeitige Abnützungserscheinungen vermeiden.

Jedes Gelenk braucht außerdem regelmäßige, endgradige Bewegung (im vollen Bewegungsausmaß), um die Gelenkkapsel, Bänder und umliegende Strukturen gut zu durchbluten und geschmeidig zu halten. So bleiben Beweglichkeit und Schmerzfreiheit langfristig erhalten.

Auch für unser psychisches Wohlbefinden spielt Bewegung eine zentrale Rolle. Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmungen werden positiv beeinflusst, Stress wird abgebaut und das Energieniveau steigt. 

Muskulatur die regelmäßig trainiert und gedehnt wird, entwickelt nicht nur Kraft und Flexibilität - sie kann auch besser "entspannen." Das hält wiederum Psyche und Geist im Gleichgewicht, und steigert die Lebensqualität. 

Ein gut trainierter Körper erzeugt ein angenehmes Körpergefühl. Der Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung - also das Zusammenspiel von Training und bewussten Ruhephasen (Regeneration) - bildet gemeinsam mit einer ausgewogenen Ernährung das Fundament für Gesundheit und Wohlbefinden. 

Bewegung ist einer der wichtigsten Bausteine für ein gesundes, aktives und glückliches Leben!

 

Ernährung 
und ihre Bedeutung

 

Viele Krankheitsbilder entstehen durch erhöhte Entzündungswerte im Körper. Dabei stellt sich die Frage: Wie entstehen diese Entzündungen? Die Antwort ist oft einfach: durch einen Überkonsum bestimmter Lebensmittel, sowie durch Nahrungsmittel, die Entzündungen direkt fördern. 

Um dem entgegen zu wirken, kommt es auf eine bewusste und gezielte Auswahl der Lebensmittel an.

Bei spezifischen  gesundheitlichen Bedenken ist es immer ratsam, einen Arzt oder qualifizierten Ernährungsberater zu konsultieren.

 

Entzündungshemmende Lebensmittel - die wichtigsten Empfehlungen:

1. Obst und Gemüse: Reich an Antioxidantien und Nährstoffen, können sie Entzündungen wirksam reduzieren. Besonders Beeren, grünes Blattgemüse, und Kreuzblütler wie Brokkoli oder Kohl.

2. Gesunde Fette: Omega-3-Fettsäuren wirken stark entzündungshemmend. Sie kommen vor in: Leinsamen, Walnüssen, sowie fettreichem Fisch (z.B. Lachs, Makrele) . Da die Meere und Ozeane inzwischen stark schadstoffbelastet sind, empfiehlt es sich, auf hochwertige Omega-3-Öle aus Algen auszuweichen. Algen nehmen wesentlich weniger Schadstoffe auf. 

Empfehlenswerte Öle für die Küche: Olivenöl ( nicht über 180 Grad erhitzen!), Walnussöl, und Leinöl (beide kalt verwenden). 

3. Nüsse und Samen: Sie liefern gesunde Fette, Proteine und Antioxidantien und können so Entzündungen entgegenwirken.

4. Gewürze und Kräuter: Besonders wirksam sind Kurkuma, Ingwer, Zimt und grüner Tee.

5. Ausreichend Wasser: Eine gute Hydration unterstützt Stoffwechsel, Entgiftung und Regeneration.

Lebensmittel die Entzündungen fördern - und Alternativen: 

Reduzieren oder meiden: Weizen und glutenhaltige Getreidesorten (Dinkel, Gerste, Roggen).

Zucker, Kaffee, Alkohol, Kuhmilch.

Schweinefleisch, stark verarbeitetes Fleisch, verarbeitete Fette. Omega-6-reiche Öle wie Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Weizenkeimöl, Erdnussöl.

Bessere Alternativen: Buchweizen, Amarant, Quinoa, oder glutenfreie Haferprodukte. Statt Kuhmilch: Reis-, Mandel- oder Kokosmilch.

Fleisch sollte nur selten auf den Teller, da es durch die enthaltenen gesättigten Fette, Entzündungen begünstigt. 

Pflanzliche Öle mit gutem Fettsäuremuster bevorzugen.

Intermittierendes Fasten: Z.B. 16 Stunden Fasten, und 8 Stunden Essenszeit - kann die Entzündungswerte zusätzlich senken und das Immunsystem steigern.

Achtsames Essen: Da auch Stress Entzündungen fördert, ist eine wache Präsenz, und Genuss beim Essen wichtig (Farben und Formen der Nahrung auf dem Teller und deren Geruch). Und orientiere dich am Okinawa-Prinzip: ,,Iss dich nur zu 80% satt."

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